SensorTack® Austausch Regensensoren Lichtsensoren Autoglasscheibe
FAQs SensorTack® 1 das elastische 2-Komponenten-Gel von PMA/TOOLS

Fragen und Antworten:
SensorTack® 1

Woher weiß ich, welche Sensoren mit SensorTack® 1 Gel befült werden können?

In unserem Webshop finden Sie diese Information im Artikeltext der Sensoren. Zusätzlich kann über die SensorTack® App das gewünschte Fahrzeugmodell ausgewählt werden, und man erhält eine sofortige Info darüber, für welchen Sensor SensorTack® 1 geeignet ist.

Können auch andere Sensoren mit SensorTack® 1 befüllt werden?

Ja, für alle gelgefüllten Optikkörper kann SensorTack® 1 verwendet werden. Neben den großen runden Sensoren können fast alle kleinen runden bzw. tropfenförmigen Sensoren befüllt werden.

Wie viele Sensoren kann ich mit einer Spritze befüllen?

Der SensorTack® 1-Spritzeninhalt ist für die Befüllung eines großen runden Gelsensors ausgelegt. Bei kleinen Gelsensoren, z. B. von Audi, Toyota, VW etc. reicht ein Spritzeninhalt i.d.R. für drei Befüllungen.

Was mache ich mit dem Rest Gel in der Spritze, wenn ich einen kleinen Sensor befüllt habe?

Drehen Sie die Mischspitze von der Spritze und verschließen Sie die Spritze wieder mit der Verschlusskappe. Das verbliebene Gel in der Spritze kann wiederverwendet werden, da die Komponenten nicht vermischt sind. Die schon gebrauchte Mischerspitze kann jedoch nicht wieder verwendet werden. Daher bieten wir Ersatzmischspitzen unter der Artikelnummer: 133601208-10 (VPE 10 Stk.) an.

Das Gel wird nicht schnell genug fest. Woran liegt das?

Bei der mobilen Scheibenmontage herrschen oft 15°C und weniger. Da sich die Aushärtung des Gels bei niedrigen Temperaturen verlangsamt, sollte das Gel erwärmt werden, um eine zeitnahe Reaktion zu ermöglichen. Deshalb empfehlen wir dringend unsere SensorTack® Heizbox. Artikelnummer: 133601210

Wann ist das SensorTack® 1 Gel durchreagiert und wie prüfe ich das?

Wenn Sie mit der SensorTack® Heizbox arbeiten, dauert der vollständige Reaktionsprozess bei normalen Umgebungstemperaturen von 20° C ca. 6-8 Minuten. Bei kälteren Außentemperaturen von unter 15°C dauert der Reaktionsprozess länger. Hier empfehlen wir, 10-15 Minuten zu warten. Sie können die Reaktion des SensorTack® 1 Gels am Rand des Sensors testen, indem Sie vorsichtig mit einem sauberen Gegenstand die äußere Geloberfläche berühren.

Brauche ich die SensorTack® Heizbox?

Wir empfehlen die Heizbox auf jeden Fall, da sie nicht nur zum Erwärmen des Gels dient, sondern der Sensor völlig waagerecht ausgerichtet werden kann und das Gel gegen Staub geschützt wird.

Beim Schließen der Heizbox stößt der Sensor an den Deckel der Box. Warum?

Der schwarze Schutzdeckel für den Optikkörper oder die elektrische Steuereinheit wurde nicht entfernt. Dadurch ist der Sensor zu hoch.

Das Gel ist über den Rand oder ins Lichtauge des Sensors gelaufen. Warum?

Das kann verschiedene Gründe haben:

Entweder war der Sensor beim Befüllen nicht waagerecht ausgerichtet. Hierfür empfehlen wir unsere SensorTack® Heizbox mit eingebauter Wasserwaage und Nivellierfüßen. Es befanden sich noch Reste von altem Gel am Rand des Sensors. Dadurch kann es passieren, dass sich keine gewölbte Oberfläche bilden konnte. Zur perfekten Reinigung empfehlen wir unseren PT310 Sensorreiniger, Artikelnummer: 13345045. Nach dem Befüllen wurde der Sensor (evtl. durch Stoßen an die Arbeitsfläche) so stark erschüttert, dass die Oberflächenspannung des flüssigen Gels aufgerissen und das Gel dadurch über den Sensorrand gelaufen ist.

Ich glaube, es ist zu wenig Gel in der Spritze. Ist das möglich?

Der Abfüllungsprozess in unserer Produktion gewährleistet, dass ausreichend Gel in die Spritze gefüllt wird. Sollten Sie dennoch den Eindruck haben, dass die Spritze zu wenig Gel enthält, kann es folgende Gründe haben:

Der Sensor ist nicht waagerecht ausgerichtet. Dadurch läuft das Gel beim Befüllen zu einer Seite. Es entsteht der Eindruck, dass auf der anderen Seite des Sensors zu wenig Gel ist. Vor dem Befüllen wurde Gel aus der Spritze gedrückt (meist um Luftblasen, die am Anfang im Gel sind, herauszudrücken). Die Spritze wurde nicht bis zum Schluss ausgedrückt (es verblieb noch eine Restmenge in der Spritze). Es wurde eine Spritze verwendet, mit der evtl. bereits ein kleiner Sensor befüllt wurde.

Alle Recherchen und Versuche haben gezeigt, dass jedoch immer genug Gel in der Spritze ist, um eine komplette Auffüllung und so die einwandfreie Funktion des Sensors zu gewährleisten. Also auch wenn Sie subjektiv den Eindruck haben, dass die eingefüllte Menge zu gering ist (vorausgesetzt, die Spritze wurde vollständig verarbeitet), können Sie den Sensor beruhigt verarbeiten. Ansonsten füllen Sie ihn mit der gewünschten Menge auf.

Ich sehe beim Einbau Lufteinschlüsse zwischen Gel und Scheibe. Ist das ok?

Lufteinschlüsse zwischen Gel und Scheibe können die Funktionsweise des Sensor beeinträchtigen. Versuche haben gezeigt, dass dies i.d.R. dann geschieht, wenn der Sensor beim Einbau flach auf die Scheibe aufgebracht wird. Besser ist es, den Sensor erst an einer Seite an die Scheibe anzubringen und diesen dann mit einer Abrollbewegung in die Sensorhalterung einzulassen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich noch verbliebene Luftblasen i.d.R. nach 1-30 Minuten “herausdrücken”.

Ich sehe während oder nach dem Befüllen Mikroblasen im Gel. Ist das ok?

Luftblasen im Gel können die Funktionsweise des Sensors beeinträchtigen. Versuche haben gezeigt,dass dies i.d.R. dann geschieht, wenn der Befüllungsprozess zu schnell geschieht oder sich vor dem Befüllen noch Luft in der Spritze befindet. Die Luft in der Spritze lässt sich leicht entfernen, indem die Spritze nach Aufsetzen der Mischdüse senkrecht gehalten (Mischdüse nach oben) und der Stößel langsam gedrückt wird, bis ein wenig Material inkl. Luft aus der Mischdüse tritt (am besten in ein Papiertuch spritzen). Tests haben gezeigt, dass noch verbleibende Luftblasen im Gel i.d.R. nach 1 - 2 Stunden verschwinden (Diffusion). Je langsamer die Befüllung vorgenommen wird, um so weniger Luftblasen sind im Gel. Ein weiterer Grund für Luftblasen kann sein, dass die Sensoroberfläche zuvor mit Reinigungsmittel, welches Alkohol enthält, behandelt wurde. Hierauf reagiert das Gel empfindlich. Es wird deshalb empfohlen, zwischen Reinigen und Befüllen eine Abfüllzeit von mindestens fünf Minuten zu gewährleisten. Außerdem kann eine zu hohe Außentemperatur beim Befüllen der Grund für Luftblasen sein. Dadurch haben die Mikroblasen nicht mehr genügend Zeit, um aus dem noch flüssigen Material auszugasen. Eine weitere Möglichkeit ist leichtes Anpusten. Dadurch öffnen sich die Blasen und platzen auf.

Die Stellfüße der SensorTack® Heizbox fallen ab. Warum?

Die Stellfüße müssen nach Gebrauch der Box wieder eingedreht werden. Ansonsten könnten sie sich während der Fahrt durch Vibration lösen.

Die SensorTack® Heizbox heizt nicht. Woran liegt das?

Im 12V-Betrieb kommt es bei manchen Fahrzeugen vor, dass der Zigarettenanzünder nur bei eingeschalteter Zündung funktioniert. Hier empfehlen wir auch unseren Adapter für den Direktanschluss an die Batterie, Artikelnummer: 133601212.

Wie wird SensorTack® 1 gelagert?

SensorTack® 1 sollte trocken bei Temperaturen zwischen 15°C und 25°C gelagert werden.

Funktioniert der Regen-/Lichtsensor nach der Reparatur genauso wie vorher?

Sowohl der TÜV als auch die Anwendung als OE-Reparaturlösung bestätigen die einwandfreie Funktion der Sensoren nach der Reparatur. Sollte die Funktion nach der Reparatur wider Erwarten nicht gewährleistet sein, hilft eine OBD (On-Board-Diagnostik) nach Herstellervorgaben, um die Funktionen wieder zu aktivieren. Generell gilt: vor der Reparatur bitte eine Funktionsprüfung an der Scheibe per Fehleranalyse (OBD) durchführen oder den Sensor mit Wasser ansprühen und das Lichtauge zu halten (Wischer- und Lichtfunktion).

Wo sind die Unterschiede zwischen SensorTack® 1, 2, Ready+ und Ready+ Plus?

Für jedes Fahrzeug gibt es individuell die passende Lösung, welche den Anforderungen der ausführenden Werkstätten gerecht wird.